Hubertus Schmidt setzt Erfolgsserie im NÜRNBERGER BURG-POKAL fort – der Reitmeister siegt in der Qualifikation

Nürnberg. Toscana heißt die Stute, die Hubertus Schmidt zum Sieg in der Qualifikation zum NÜRNBEGER BURG-POKAL trug. Trotz ihrer erst sieben Jahren zeigte sich die Oldenburger Stute außerordentlich stabil und überzeugte sowohl in der gestrigen Einlaufprüfung als auch in der heutigen Qualifikation. Dabei konnte sich das Paar insgesamt noch leicht steigern und holte 73,415%. Zweite wurden Oliver Oelrich und Desario, die gegenüber gestern einen Platz gut machen konnten und mit 71,463% klar hinter dem Sieger bleiben. Dritte wurden Holga Finken und Die Fürstin mit starken 71,342%. Insgesamt blieben sechs Paare über der 70%-Marke, ausdrucksstarker Beleg für die hohe Qualität des Starterfeldes.

Für Reitmeister Hubertus Schmidt ist es der zweite Qualifikationserfolg nach dem überragenden Triumph im NÜRNBERGER BURG-POKAL von Bettenrode. In Südniedersachsen zeigte sich der Reiter vom RV Altenautal in bester Verfassung und knackte mit Escolar als erstes Paar in der Geschichte des Wettbewerbs die 80%-Grenze bei einer Qualifikation. Damit ist der Mannschafts-Olympiasieger als einziger Athlet mit zwei Pferden im Finale startberechtigt.

Das 26. Finale um den NÜRNBERGER BURG-POKAL findet am 16. Dezember in der Frankfurter Festhalle statt. Dort treten 12 Paare an, um die Nachfolge von Isabel Freese und Vitalis anzutreten, die 2016 den Sieg davontrugen.

Der NÜRNBERGER BURG-POKAL gilt als weltweit bedeutsamste Turnierserie zur Förderung junger Dressurpferde. Gründer der Serie ist Hans-Peter Schmidt, Ehrenaufsichtsratsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherung, Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands und Ehrenmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN.

Für den deutschen Dressursport ist der NÜRNBERGER BURG-POKAL eine einzigartige Quelle hochtalentierter und vielversprechender Pferde. Bei den Europameisterschaften im schwedischen Göteborg im August holte Isabell Werth mit der Stute Weihegold – Finalsiegerpferd von 2013 – beide Einzel- und den Mannschaftstitel. Die Rheinbergerin ist zudem die einzige Reiterin, die im NÜRNBERGER BURG-POKAL dreimal gewinnen konnte.