Hattrick für Reitmeister Hubertus Schmidt: Doppelschlag im NÜRNBERGER BURG-POKAL und ein Sieg im Grand Prix

Nürnberg. Er kam, sah und siegte – so lässt sich der Auftritt von Hubertus Schmidt bei der Faszination Pferd in Nürnberg am Besten beschreiben. Highlight war sein Auftritt in der Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL am Samstagnachmittag. Mit Toscana, einer erst siebenjährigen Oldenburger Stute, holte er sich mit 73,415 Prozent die goldene Schleife und sicherte sich damit das letzte Finalticket für die Frankfurter Festhalle im Dezember.

Tags zuvor hatte Hubertus Schmidt, bereits Olympiasieger und Weltmeister, bereits mit seiner bewegungsstarken Stute die Einlaufprüfung zum NÜRNBERGER BURG-POKAL gewonnen. Den dritten Sieg fuhr der sympathische Dressurreiter ebenfalls am Freitag im Grand Prix ein. Gesattelt hatte Schmidt hier seinen Hengst Imperio. Der 14-jährige Trakehner Hengst, im Besitz des Bayerischen Haupt- und Landgestüts Schwaiganger, schwebte elegant durchs Viereck, absolvierte eine Lektion nach der anderen mit Bravour und sicherte sich mit deutlichem Vorsprung den Sieg. „Ich habe schon viel Positives von der Faszination Pferd gehört und bin begeistert von dieser gelungenen Mischung aus Sport, Schau und Messe“, schwärmte Reitmeister Hubertus Schmidt (RV Altenautal), der zum ersten Mal in Nürnberg an den Start gegangen war.

Bei der Faszination Pferd in Nürnberg fand die zwölfte Qualifikation des NÜRNBERGER BURG-POKALs statt. Traditionell wird in der Heimatstadt des Namensgebers NÜRNBERGER Versicherung die letzte Ausscheidung ausgetragen, es ist zudem die Einzige, die wie das Finale in einer Halle stattfindet. In der Frankenhalle wurde der letzte Startplatz für das Turnier in der Frankfurter Festhalle vergeben, in der Mitte Dezember der Sieger der 26. Auflage des renommierten Wettbewerbs gekürt wird. Für Hubertus Schmidt ein besonderer Termin, hat er als einziger Reiter in diesem Jahr gleich zwei Pferde für das Finale qualifizieren können.

Der NÜRNBERGER BURG-POKAL gilt als weltweit wichtigste Turnierreihe zur Förderung junger Dressurpferde. Gründer der Serie Hans-Peter Schmidt, Ehrenaufsichtsratsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherung, Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands und Ehrenmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN. Für den deutschen Dressursport ist der NÜRNBERGER BURG-POKAL eine unerschöpfliche Quelle hochveranlagter und vielversprechender Pferde. Bei den Europameisterschaften im schwedischen Göteborg im August holte Isabell Werth mit der Stute Weihegold – Finalsiegerpferd von 2013 – beide Einzel- und den Mannschaftstitel. Die Rheinbergerin ist zudem die einzige Reiterin, die im NÜRNBERGER BURG-POKAL dreimal gewinnen konnte.