Isabell Werth und QC Flamboyant OLD gewinnen die Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL mit dem Rekordergebnis von 81,512 Prozent

Donaueschingen. Isabell Werth und QC Flamboyant OLD sorgten bei der Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL in Donaueschingen für einen Paukenschlag. Der über Fidertanz x De Niro gezogene Oldenburger Wallach gewann den Wettbewerb mit dem Rekordergebnis von 81,512 Prozent. Seine Reiterin stand uns in einem Gespräch Rede und Antwort.


Frage: Sie haben das höchste Ergebnis erzielt, was es jemals im NÜRNBERGER BURG-POKAL gab. Was sagen sie dazu?

Isabell Werth: Ich freue mich natürlich riesig. Allerdings hätte ich dieses Resultat lieber in der Frankfurter Festhalle gehabt. Ich bin natürlich mächtig stolz auf mein Pferd. Insbesondere weil  es unser erster gemeinsamer Turnierauftritt in diesem Jahr war. Am Samstag hat in Donaueschingen einfach alles geklappt. Ich möchte mich an dieser Stelle gerne bei meinem Team bedanken, denn das hat in den vergangenen drei Jahren für die Ausbildung des Pferdes verantwortlich gezeichnet.

Frage: Wie sah der bisherige sportliche Werdegang des Pferdes aus und was zeichnet ihn aus?

Isabell Werth: Flamboyant war bereits mit fünf Jahren Bundeschampion und in jungen Jahren Teilnehmer bei der Weltmeisterschaft junger Dressurpferde. Bei uns ist er in erster Linie auf ländlichen Turnieren vorgestellt worden. Mittlerweile hat er bereits knapp zehn Prüfungen der schweren Klasse gewonnen. Er hat in allen drei Grundgangarten eine enorme Qualität und somit auch das nötige Rüstzeug für den großen Sport. Ich bin gespannt, wie er sich in den kommenden Jahren weiterentwickelt.

Frage: Wie sieht die weitere Vorbereitung für Frankfurt aus?

Isabell Werth: Flamboyant bekommt jetzt eine Pause und danach werden wir  bestimmt noch das ein oder andere Hallenturnier als Vorbereitung nutzen. Ich hoffe natürlich in Frankfurt ein ähnliches Resultat wie in Donaueschingen zu erzielen. Der NÜRNBERGER BURG-POKAL ist für mich immer ein Saisonhöhepunkt.