Hubertus Schmidt und Escolar gewinnen in Bettenrode die Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL mit Rekordergebnis

Bettenrode. Mit 80,415 Prozent gewannen Hubertus Schmidt und der 8jährige Hengst Escolar die Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL in Bettenrode. Damit erzielte das Paar die höchste Qualifikationswertung in der 26jährigen Geschichte des NÜRNBERGER BURG-POKAL. Der Reiter stand uns in einem Gespräch Rede und Antwort.

Frage: Sie haben mit einem Rekordergebnis gewonnen. Was sagen sie dazu?

Hubertus Schmidt: Ich freue mich natürlich riesig über diesen Erfolg. Escolar ist wirklich ein Ausnahmepferd und in Bettenrode haben wir eine fehlerfreie Vorstellung hinbekommen. Er hat einfach eine überragende Grundqualität und lernt sehr schnell. Ich sehe in diesem Pferd schon jetzt einen großen Sportler. Darüber hinaus ist es ein tolles Gefühl das Finalticket für die Frankfurter Festhalle in der Tasche zu haben. Wir hatten uns bereits 2016 qualifiziert und konnten leider nicht starten. In diesem Jahr werden wir angreifen.

Frage: Der Hengst ist kein Unbekannter in der Szene. Wie sah sein bisheriger sportlicher Werdegang aus?

Hubertus Schmidt: Bereits mit drei und vier Jahren gewann er das Bundeschampionat in Warendorf.  Zugleich war er für die Weltmeisterschaft der jungen Dressurpferde qualifiziert. Erste Einsätze in der schweren Klasse folgten 2016. Hier qualifizierte er sich für den NÜRNBERGER BURG-POKAL  im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Balve. Auch in diesem Jahr hat er bereits zahlreiche Erfolge auf seinem Konto verbucht. Wir werden jetzt beim CHIO in Aachen starten.

Frage: Wie sehen sie die Bedeutung des NÜRNBERGER BURG-POKAL?

Hubertus Schmidt: Diese Serie ist einzigartig und darf als echte Medaillenschmiede bezeichnet werden. Immerhin gewannen Pferde aus dem NÜRNBERGER BJRG-POKAL 129 Medaillen bei  nationalen und internationalen Championaten. Ich freue mich riesig über mein Finalticket und hoffe, dass wir in Frankfurt nochmals eine solche Runde wie in Bettenrode hinbekommen.