Frankfurt. Der Countdown zur 18. Auflage des Finales im NÜRNBERGER BURG-POKAL läuft. Dieser Wettbewerb am 19. Dezember 2009 gehört zu den absoluten Höhe-punkten des traditionsreichen Frankfurter Festhallenreittur-niers. Bei den 15 Qualifikationen in Deutschland im Jahr 2009 traten mehr als 350 hocherfolgreiche Dressurreiter mit ihren Nachwuchspferden an. Jeweils nur der Sieger qualifizierte sich für das Finale. Selten zuvor hatte das Starterfeld eine derartige Leistungsdichte. Dem Publikum wird Dressursport auf höchstem Niveau präsentiert. Kein Dressurfreund sollte sich dieses Highlight in der weihnachtlich geschmückten Festhalle entgehen lassen.
"Die Zuschauer werden einen erstklassigen Wettbewerb erleben", ist sich Hans-Peter Schmidt, Aufsichtsratsvor-sitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe, sicher. Der passionierte Pferdemann, zugleich Präsident des Bayerischen Reit- und Fahrverbands und Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, ist von der Qualität des Jahrgangs 2009 überzeugt. "Ich bin sicher, dass wir in unserem Finale Pferde sehen, die zukünftig bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften ihre Stärken zeigen werden. Der NÜRNBERGER BURG-POKAL ist wichtiger Baustein in der Ausbildung. Wer hier erfolgreich ist, hat große Chancen auf eine bemerkenswerte Karriere im Viereck."
Insbesondere die Mischung der Finalisten ist hochinteressant. Auf der einen Seite die Profis. So zum Beispiel Brigitte Wittig, die in den vergangenen Jahren insgesamt zehn Pferde für Frankfurt qualifizieren konnte. Sie hat sich in diesem Jahr mit Blind Date und Biagiotti WW gleich zwei Starttickets gesichert. Und auch Ausbilder Falk Rosenbauer mit seinem Hengst Desperados oder Helen Langehanenberg mit ihrer Stute Fleur Rubin rechnen sich gute Chancen aus. Komplettiert wird das Starterfeld durch hoffnungsvolle Nachwuchsreiter wie Jessica Werndl und Fabienne Lütkemeier, die sich in den vergangenen Wochen intensiv auf das Festhallenreitturnier vorbereitet haben. Darüber hinaus sind in diesem Jahr zahlreiche Zuchthengste mit von der Partie. Hochspannung ist also garantiert für das Finale am Samstag, dem 19. Dezember.
Der NÜRNBERGER BURG-POKAL gilt als Sprungbrett in den internationalen Spitzensport. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich sieben- neunjährige Pferde. Ausgetragen werden das Finale wie auch die Qualifikationen in einer speziell entwickelten Aufgabe, dem Prix St. Georges Special. Dieser Wettbewerb ist kürzer und anspruchsvoller als der reguläre St. Georges und stellt Ästhetik und Harmonie in den Vordergrund.Sonderwertungen gibt es für Sitz und Einwirkung (Stilpreis) und für Rückwärtsrichten. Letzteres soll zeigen, ob das Pferd gelöst und entspannt ist. In dieser Wertung wird der Slogan der NÜRNBERGER verwirklicht: "Reiten heißt Partner sein". |